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Untersuchungen bei Männern

Eine verminderte Fertilität ist meistens auf eine quantitative oder qualitative Verminderung der Samenzellen zurückzuführen. Daher steht die Spermienuntersuchung im Zentrum der Untersuchung von männlichen Fertilitätsstörungen. Es handelt sich um eine relativ einfache Untersuchung (mit dem Hauptaugenmerk auf dem Volumen der Spermaprobe, der Mobilität der Samenzellen, ihrer Anzahl und Form); einfach vor allem im Vergleich zu den Untersuchungen bei Frauen, die wesentlich technischer sind. Deswegen ist es wichtig, eventuelle Probleme beim Mann schnell zu erkennen, da der Frau so unnötige Untersuchungen erspart bleiben.

Vor der Spermienuntersuchung findet ein ausführliches Interview mit der Erörterung aller Aspekte und Ereignisse im Leben des Mannes dar, die von Bedeutung für die Fertilität sein könnten (Krankheiten, chirurgische Eingriffe, Probleme beim Geschlechtsverkehr usw.). Darüber hinaus finden eine leibliche und eventuell echographische Untersuchung der Geschlechtsorgane (Penis, Hoden, Nebenhoden, Prostata, Samenleiter) statt. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über die Hormonspiegel (ist die Ausscheidung männlicher Hormone ausreichend?), über eventuell bestehende Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis B und Hepatitis C, Syphilis) und über eventuelle Anomalien des Erbmaterials, die die männliche Fertilität beeinträchtigen können.